Spezial

   

Chronik

Details

50-jähriges Bestehen der Aldinger TT-Abteilung im Januar 2013

Ein Sieg für alle Tischtennisspieler

Seit 1963, also nun über 50 Jahre lang, bietet der Turnverein Aldingen Tischtennis für Sportler an. Aus einer Gründungsidee von Walter Mehl, Rainer Eberle und Werner Schurr entwickelte sich ein breites Angebot, das Spielstärken für Herren in der Kreisliga und den Kreisklassen A-, B- und C anbietet. Zudem spielt je ein Seniorenteam in der Bezirksliga und in der Bezirksklasse. Auch drei Jugendmannschaften vertreten den TV Aldingen in der Punktrunde.

Über 50 Jahre Tischtennissport in Aldingen in der notwendigen Kürze zu schreiben ist leider nicht möglich, wir konnten es aber am Samstag vor einer Woche in unserer Vereinsgaststätte ausgiebig feiern.

Der Raum war erfüllt von Gegenwart und Historie, von Verdiensten und Anekdoten. Entsprechend der Altersbandbreite unserer Sportler „von acht bis achtzig“ konnten wir ältere Gäste, aber auch sehr junge Gäste und deren Eltern begrüßen. Rudolf Goerlich, der mit launigen Worten durch den Abend führte, erinnerte die Veranstaltungsteilnehmer an die völlig andere Wohn- und Arbeitsstruktur in Aldingen vor 50 Jahren, machte aber auch deutlich, dass die neu beginnende TT-Abteilung in der Gemeindehalle im Ortskern , trotz ihrer multifunktionalen Nutzung, eine der besseren Spielstätten in der Region hatte. Gemeinsam erinnerten wir uns an die großen TT-Turniere, die der TVA jährlich von 1976 bis 1990 ausgetragen hat. Oberbürgermeister Karl-Heinz Schlumberger und der Bezirksvorsitzende des Tischtennisverbands Württemberg-Hohenzollern, Rolf Hahnenkratt, würdigten die vom TVA veranstalteten überregionalen Turniere, so die Württembergische Mannschaftsmeisterschaft der Senioren in 1991, die Süddeutsche Mannschaftsmeisterschaft der Senioren in 2004 und im Jahr 2012 das württembergische Verbandsfinale der DTTB-mini-Meisterschaften.

Es muss an der besonderen Leidenschaft am Tischtennissport liegen, am Organisationstalent von Abteilungsleitern und Mannschaftsführern, deren Begeisterungsfähigkeit und einer guten Kameradschaft, dass in der Kontinuität viele den Sport ausüben konnten. Vier Sportlern wurden für 50 Jahre aktive Spieltätigkeit durch den Tischtennisverband Württemberg-Hohenzollern Nadeln in Gold mit Kranz überreicht, und zwar Rainer Eberle, Richard Eberle, Rudolf Goerlich und Wolfgang Heckeler. Seit 40 Jahren stehen Gerhard Hankele und Hans-Peter Schürle an den Platten. Sie bekamen die goldene Spielernadel. Georg Walter wurde mit einer Nadel in Silber für 25 Jahre geehrt.

Angemessen zu hohem Anlass kredenzte unsere Wirtin, Anna Paradiso, ein vorzügliches Buffet. Sven Heine und Daniel Koch begeisterten Junge und Ältere mit der richtigen Musik. Dominik Markus zeigte in einem Quiz, was man vom Tischtennissport noch alles wissen könnte.

Ein weiterer Höhepunkt war die Ehrung der Vereinsmeister 2012 durch Werner Schurr, untermauert mit seinem schon vor Jahrzehnten selbst herausgebrachten Schlachtruf „…Kantenball, Netz-Hurgler“. Der Leiter der TT-Abteilung, Rainer Eberle, dankte sichtlich bewegt den Mitwirkenden des Abends und den Gästen für die großartige familiäre Stimmung und für den Spaß, den wir miteinander hatten. Auch erinnerte Rainer Eberle an den Flyer, der in den Haushalten von Aldingen und Pattonville verteilt wurde und in dem auf unsere Abteilungsgeschichte, aber auch an unsere Trainingszeiten in der Sporthalle der Realschule in Pattonville hingewiesen ist.

R. G.



 
Chronik über 40 Jahre Tischtennis (1963-2003) in Aldingen von Walter Wellhöfer

Guten Abend liebe Gäste, ich denke das gute Essen konnte dazu beitragen, unsere festliche Jubiläums-Stimmung nochmals zu steigern lehnen Sie sich bitte ganz entspannt zurück,ich darf im Programm fortfahren und Ihnen unsere Tischtennis-Abteilung etwas näher bringen, einige Anekdoten erzählen, etwas Statistik einstreuen, also einfach ein bisschen Revue passieren lassen, was sich in den vergangenen - 40 - Jahren - so alles zutrug und vor allem, wie alles anfing, im Jahre 1963.

Viele Spieler, ob ehemalige, oder noch Aktive, werden sich in der Rückschau wiederfinden und ich denke das eine oder andere Ereignis, wird Erinnerungen wachrufen. Doch bevor ich beginne, darf ich vorab, mit durchaus etwas Stolz sagen, dass unsere Abteilung, auch jetzt und heute im Jubiläumsjahr, lebt und blüht und ich fest daran glaube, dass dies auch noch lange Zeit so anhält. Wir sind uns jedoch bewusst, dass dies alleine nur an uns selbst liegt, - wie wir - unsere Abteilung mit Leben erfüllen. Für die Vergangenheit kann ich dabei gerne feststellen, dass uns dies bisher sehr gut gelungen ist.

Ja, wie fing alles an, liebe Gäste: Es fing eigentlich genau so an, wie es früher auf dem Dorf eben so war, die Älteren wissen es, die jungen Wilden haben überwiegend Fussball gespielt und dies taten auch unsere späteren Vereinsgründer. Kernige Fussballer also, die Sonntag für Sonntag die Knochen hingehalten haben, aber auch austeilten, ganz nach dem Motto, wenn mi omspiela willsch, bisch selber schuld. Doch jahrelang vorher schon, spielten einige der Jugendlichen nebenher auch noch Tischtennis. Zuallererst in einem ausrangierten Kuhstall und später dann in der Fabrikhalle der Firma Schurr. Und mit der Zeit wurde der Spass am Tischtennis immer grösser und grösser:und so hatten - drei - 1963 die Idee, jetzt gründet mir oifach d`Abteilung TT. Doch beim Antrag em Vereinsrat, do hent se grad glacht, waas - Bätscherla - em TVAA, ha, jetzt abr guat Nacht, des isch doch koi Sport net, des isch doch Ping-Pong, Mensch Kerle, spielat doch Fussball, ihr send doch no jong, ja hennt ihr iberhaupt en Abteilungsleiter? Ha freile hent se gsagt, des macht dr Walter, welcher Walter? Wer? Ach dr Walter, dr Meehl, also guat, komm, mir genehmigats, kaufet euch Platta ond Bääl. Ja so fings an, und aller Anfang ward schwer, doch heut feiern wir - Jubiläum -, denn - 40 Jahre - ischs her, dass unsere Abteilung gegründet und uns bis heute Freude bringt pur, Dank an euch drei Walter Mehl, Rainer Eberle und Werner Schurr. Ja und ob das alles so stimmt an meinem Gedicht, das können uns nur die - Abteilungsgründer - selbst sagen, ich bitte Euch daher, kommt zu mir hierher, Rainer und Werner und stellvertretend für den ersten Abteilungsleiter Walter Mehl seine Frau Doris.

1963 und 1. Punktspielrunde 1963/1964 - 1969

Ja liebe Gäste, die Abteilung war gegründet, aber so richtig Ahnung wie eine Tischtennis-Abteilung und deren Spielbetrieb geführt wird - also das NAU HAU ghändelt wird - wie mr heit sagt, die Ahnung, die hat natürlich damals koiner ghet. Doch da konnte Frau Doris Mehl viel erzählen, hatte sie doch in Asperg bereits erfolgreich Tischtennis gespielt. Weitere Kenntnisse mussten bei Vereinen, die bereits Tischtennis-Abteilungen unterhielten, regelrecht abgefragt werden. Offensichtlich wurde alles verstanden, was ihnen gesagt worden war, denn bald ging´s los. Erstes Spiel in der Vereinsgeschichte, Dienstag der 16.April 1963, beim TSV Neckargröningen in deren Gemeindehalle, Beginn 20 Uhr. Selbstverständlich gleich mit vollem Programm, also mit: 1. Mannschaft, 2. Mannschaft und Damen. Die allerersten Mannschaftsaufstellungen, lauteten wie folgt: Dieter Blind, Horst Lipsky, Monika Schindler, Rainer Eberle, Armin Duppe,l Lore Mayer, Richard Eberle, Lothar Michel, Roland Sandner, Anton Liebhauser, Dieter Schütz, Peter Götz, Werner Schurr und Rolf Lipsky. Im Gemeindeblatt der darauffolgenden Woche war zu lesen: Das Spiel fand vor einer interessierten Zuschauerkulisse statt und die Kämpfe dauerten von 20 Uhr bis 23.30 Uhr, woran man ermessen kann, wie ausgeglichen die Begegnungen waren. Leider gingen alle drei Partien verloren. Die Erste verlor 10 : 6 - , die Zweite 9 : 3 - und die Damen, äusserst knapp - mit 3 : 2. Eine ganze Schreibmaschinenseite lang wurde dieses erste Spiel - ausführlich und mit allen Einzelergebnissen - im Aldinger Gemeindeblatt beschrieben. Ich zitiere nur einen Absatz: Aller Anfang ist schwer! Unter diesem Leitsatz muss man die Ergebnisse der Spiele betrachten. Berücksichtigt man des weiteren die gegebenen Umstände, so kann man mit den Resultaten sehr zufrieden sein. Wenn die Aldinger Spieler zwei Jahre - wie Neckargröningen - Spielerfahrung und vor allem Wettkampfpraxis haben, dürfte sich wahrscheinlich ein anderes Bild ergeben. So der Kommentar unseres Pressewartes vor 40 Jahren, wir wissen es, es ist der gleiche wie heute, nämlich unser Rainer Eberle. Bereits zehn Tage später - am 26.April 1963 - Premiere in unserer Gemeindehalle, in der man ja jetzt offiziell spielen durfte. Das erste Heimspiel der Tischtennis-Abteilung. Gegner war der SV Poppenweiler. Und hier schlugen die Aldinger-Cracks zum ersten Mal zu und zeigten ihre ganze Klasse. Das erste Heimspiel in der Geschichte wurde mit 15:1 Punkten und 31:4 Sätzen grandios gewonnen. Auch hier zitiere ich aus dem Aldinger Gemeindeblatt: Es zeigte sich, dass langsam die Früchte des Trainings bemerkbar werden, denn die sympathischen Gäste konnten mit 15:1 bezwungen werden. Das klare Ergebnis lässt zwar eine einseitige Auseinandersetzung vermuten, doch kann man ohne Übertreibung sagen, dass die meisten Begegnungen hart umkämpft waren. Es darf eben nicht unberücksichtigt gelassen werden, dass Poppenweiler größtenteils "ältere Semester", u.a. den Bürgermeister und einen Lehrer, aufgeboten hatte, denen gegen die erheblich jüngeren Aldingern mitunter die Puste ausging. Zusätzlich gleich die Ankündigung: Das Rückspiel findet am Montag, dem 13. Mai 1963 in der Poppenweiler Schule statt. Und hier muss ich als poppenweiler Bürger - der ich durch Heirat wurde - schon persönlich anmerken, dass es im Rückspiel doch gleich ganz anders aussah, denn da hatte sich Poppenweiler offensichtlich gefangen. Das Rückspiel ging lediglich noch - 11:11 - aus. Ond mei Frau, eine Ur-Poppenweilerin, hat mir dazu no gsagt, dass dr Bürgermeister - dr Schreiber war - ond dr Lehrer - dr Spohner - ond dass er - dr Lehrer Spohner - au wenn er älle Spiel verloren hat, vielleicht net so guat hot Tischtennis spiela könna, er aber ein guter Lehrer gwesa wär, ond dass sie au bei ihm end Klass ganga isch. No wär des au gsagt, gell.

Doch im Eiltempo ging es weiter, denn die Aldinger hatten grossen Nachholbedarf an Spielen. So folgten in kurzer Zeit Begegnungen gegen den TSV Asperg, TSV Neckargröningen und den GSV Hohenacker. Wobei aus dem Bericht des Spiels gegen Hohenacker, das verloren ging, schon leichte Misstöne herausgehört werden konnten. Im Schlusssatz wurde nämlich mitgeteilt: Wenn in absehbarer Zeit auf heimischem Boden gespielt wird, so kann man nur hoffen, dass dann die noch bei Vergleichsspielen mit anderen Vereinen vorhandene Nervosität abgestreift wird. .....dies schaffte man offensichtlich auch, denn nach dem Rückspiel schrieb Rainer im Gemeindeblatt: Die Hoffnungen der Einheimischen auf eine Revanche für die vor kurzem erlittene Niederlage gingen also in Erfüllung. Das ist erfreulich, Aldingen gewann 9:7. Selbstverständlich wurde der Spielbericht wieder mit allen Resultaten, allen Sätzen und Spielen veröffentlicht, wobei aus der Ergebnisliste zu entnehmen war, dass das Schlussdoppel von Eberle/Eberle gegen John/Huber mit 27:25 und 21:18 gewonnen wurde. Aus heutiger Sicht ist also durchaus festzustellen, dass bei einem so knappen Ergebnis, mit einem so knappen Schlussdoppel, die Nervosität im Heimspiel wohl tatsächlich abgelegt worden sein musste. Doch trotz der vielen Freundschaftsspiele ging es weiter, Schlag auf Schlag und so mussten paralell auch noch die Vereinsmeisterschaften durchgeführt werden. Nein.... nicht so wie heute, wo einer sagen kann: do ben i net do..., da kann i net...., do spiel i net..... Nein, im April 1963 stand dazu im Aldinger Gemeindeblatt ein an Deutlichkeit nicht zu überbietender Beitrag, nämlich: Wie bekannt ist, war am 12.4.1963 Anmeldeschluss, das gilt aber nur für Herren-Einzel und Herren-Doppel. Meldungen für Damen-Einzel, Damen-Doppel und Mixed sind bis auf weiteres noch möglich. Zu gegebener Zeit erfolgt eine Fristsetzung. Im übrigen muss noch darauf hingewiesen werden, dass derjenige, der die Teilnahmebedingungen nicht einhält bzw. erfüllt, n i c h t berechtigt ist, an den weiteren Spielen teilzunehmen. Werner Schurr - Oberschiedsrichter und massgebender Organisator des Turniers - gewährt jedem, der es wünscht, Einsicht in die Teilnahmebedingungen. A B D U C K E N als SPASS. Mein lieber Schwan....., do hot no Ordnung gherscht....., ond Geldstrofa hen scheins au domols scho am beschta gholfa, denn in einem weiteren Artikel der Ortsnachrichten kündigte Rainer an, dass in absehbarer Zeit mit dem ersten Ranglistenturnier begonnen wird. In diesem Zusammenhang wird auf die während der letzten Spielerversammlung zitierten Teilnahmebedingungen verwiesen. Ganz besonders ist auf Ziffer 6 zu achten, wonach ein Spiel als verloren gilt, wenn der angesetzte Termin nicht eingehalten wird. Ausserdem muss ein Versäumnisgeld in Höhe von DM 1,00 gezahlt werden. Antrag auf Absetzung eines Spieltermines kann bei Werner Schurr gestellt werden.

Nachdem die ersten Vereinsmeisterschaften ausgespielt waren, konnten als erste Aldinger-Tischtennis-Meister beglückwünscht werden: im Herren-Einzel: Richard Eberle und im Herren-Doppel: Richard Eberle und Rainer Eberle. Eventuell ausgespielte Damen-Meisterschaften konnte ich den Annalen leider nicht entnehmen. Doch was wäre ein Verein ohne Funktionäre? Auch daran musste gedacht werden und so wurde im Gemeindeblatt verkündet: Die Grösse der Tischtennisabteilung macht es erforderlich, dass für die einzelnen Aufgabenbereiche verantwortliche Leute bestimmt oder gewählt werden. Bis zum kommenden Freitag, dem 24.5.1963, können entsprechende Vorschläge an Herrn Werner Schurr gemacht werden. Also, im Gegensatz zu heute schienen damals Ämter noch ausserordentlich beliebt gewesen zu sein, denn ausser Walter Mehl als Abteilungsleiter wurden noch folgende Posten vergeben und selbstverständlich besetzt: stv.Abt.-Lt. und Hallenwart: Dieter Schütz, Vertrauensmann und verschiedene Aufgaben: Roland Sandner, Spielausschuss: Armin Breyer, Rainer Eberle,Werner Schurr, Horst Weisshaar und nicht zuletzt die Frau mit dem grossen Wissen, Doris Mehl. Damenwartin: Lore Meyer, Jugendleiter: Gerd Behrens, Jugendtrainer: Dieter Blind

Im Juni/Juli passiert im Tischtennis eigentlich wenig, ausser dem regelmässigen Training. Jedoch nicht so im Gründungsjahr, da jagte nämlich eine englische Woche die andere, und es wurde noch ebenso wie schon im Fussball, der Neckar-Rems-Wettbewerb ins Leben gerufen. Im Gemeindeblatt vom 10. Juni 1963 wurde dazu mitgeteilt: Innerhalb eines Jahres wurden in den Nachbargemeinden Poppenweiler, Hochberg, Neckargröningen und Aldingen Tischtennisvereine bzw. entsprechende Abteilungen der bestehenden Sportvereine gegründet. Diese Hausse im Tischtennissport ist die Veranlassung, jährlich ein Turnier auszutragen, das dem Neckar-Rems-Pokal im Fussball ähnelt. In erster Linie sollen die privaten Vergleichsspiele dazu dienen, die Wettkampferfahrung zu fördern, ond weiter konnte man die h e h r e n Worte lesen: und die schon bestehende Sportkameradschaft, zu vertiefen. Diese Vorsätze sind lobenswert, man kann deshalb nur hoffen, dass sich die Pläne in gewünschter Weise erfüllen. Welch wegweisende Worte schon damals, möcht i do anmerka, obwohl no koi Mensch was von Remseck gwisst hat. Also dieses Turnier der Freundschaft ging über Wochen und gewonnen hat der TV Aldingen I vor dem TSV Neckargröningen, dem SKV Hochberg, dem SV Poppenweiler und dem TV Aldingen II.

Doch das erste Jahr ging noch weiter in seiner gnadenlosen Hatz. I glaub, di erschte hen scho dr Belag wecksla missa und so liess es sich auch nicht vermeiden, dass Spiele auch während des Trainings stattfinden mussten und zwar hier das Spiel unserer II. Mannschaft gegen Poppenweiler. Folgende Warnung, also ich wollte natürlich sagen Pressemitteilung, stand dazu im Amtsblatt: Und wenne dees jetzt gleich vorles, dann nicht nur um deutlich zu machen, wie damals an die Disziplin geradezu appelliert wurde, nein, des lese au deshalb vor, um unserem Peter Gangl, damit noch eine ganz besondere Freude zu machen, er ist ja, die Spieler wissen es alle, seit vielen vielen Jahren unser Spitzenspieler schlechthin ist und wurde schon unglaubliche - 22 x - unser Vereinsmeister im Einzel. Es stand also im Gemeindeblatt: Es ist klar, dass das gleichzeitig mit dem Vergleichsspiel stattfindende Training zu Komplikationen führen könnte. Wenn sich aber jeder rücksichtsvoll zeigt, so dürfte eine reibungslose Abwicklung gewährleistet sein. Bitte, nehme sich jeder zu Herzen, dass wir am kommenden Freitag Gäste haben, die es im günstigsten Sinne zu beeindrucken gilt. Es ist vor allem erforderlich, dass die nominierten Spieler mindestens - 10 Minuten - vor 20 Uhr in der Halle sind, um die notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Und jetzt kommts Peter: ebenso muss erwartet werden, dass die am Training teilnehmenden Damen und Herren sich möglichst geräuschlos verhalten. Gerade der Tischtennissport erfordert eine grosse Konzentration, die bei Lärm einfach nicht möglich ist. In Zukunft wird es bewusst vermieden, gleichzeitig ein Training und ein Vergleichsspiel durchzuführen. Deine Worte Peter....., schöner hätts du au net saga kenna.

Ja, und dann war es soweit, es begann der echte Wettkampfsport, es begann die erste Saison 1963/64, mit dem ersten Spiel am 15.9.1963, gleich gegen den Meisterschaftsfavoriten KSV Hoheneck. Natürlich konnte das Spiel nicht gewonnen werden, unsere Erste verlor gegen Hoheneck I - mit 9:4 - schlug aber deren Zweite - mit 9:3. Leider verlor unsere zweite Mannschaft beide Spiele mit 9:2 und 9:3. Doch nach Abschluss der geamten 1. Punktrunde in der Kreisklasse B hatte unsere I. Mannschaft immerhin den 9., und - unsere Zweite - den 12. Platz, unter 15. Mannschaften belegt. Meister wurde der TSV Grünbühl I. Folgende Spieler wurden in der 1. Punktrunde eingesetzt:I. Mannschaft II. Mannschaft Rainer Eberle, Dieter Schütz, Werner Schurr, Gerd Behrens, Rolf Huber, Siegfried Beck, Manfred Sippel, Horst Lipsky, Roland Sandner, Rudolf Goerlich, Günter Erhardt, Armin Breyer, Fritz Schuppert, Peter Götz, Dieter Blind, Anton Liebhauser, Friedrich Blanz, Helfried Winter. Immerhin, drei davon sind heute noch Aktiv dabei: nämlich Rainer Eberle, Werner Schurr und Rudolf Goerlich. Doch trotz der eigentlich guten Placierung, 9. und 12. der ersten Punktrunde, war man nicht zufrieden, und so wurde nach dem Grünbühl-Spiel schon erste Kritik geübt, so konnte man im Gemeindeblatt lesen: Viele Spieler bringen bei Punktspielen offensichtlich nicht die Leistungen, die sie im Training zeigen. In den kommenden Freundschaftsspielen gilt es, die nötige Erfahrung zu sammeln und vor allem die richtige Mannschaftsaufstellung zu finden. Oder man las auch, nach Abschluss der Punktserie, die gute Erfolge, aber auch Enttäuschungen gebracht hat, gilt es, den Leistungsstand der Tischtennisspieler des Turnvereins durch systematisches Training zu heben, Erfahrungen zu sammeln und vor allem - jetzt wieder die Mahnung - die richtigen Aufstellungen für die im Herbst beginnende Verbandsrunde zu finden. Und weiter hies es: jedem Spieler soll die Möglichkeit verschafft werden, sich für die - I. Mannschaft - zu qualifizieren. Im Rahmen dieses Bemühens findet am kommenden Freitag, dem 3. April 1964, ein Spiel zwischen der II. Mannschaft und der Jugend statt. In der seinerzeitigen Jugendmannschaft, die mit: Richard Eberle, Jürgen Litzenburger, Jürgen Ulmer,Rainer Schmidt, Frieder Mayer und Wolfgang Heckeler antrat, sind heute noch zwei aktiv dabei, nämlich unser Richard Eberle und unser Wolfgang Heckeler. Gerne darf ich dazu anmerken, dass Richard Eberle sehr schnell Karriere in der ersten Mannschaft machte und dort auch heute noch spielt. Aber leider kann ich ihnen auch nicht vorenthalten, dass es Wolfgang Heckeler zwar auch in die Erste geschafft hatte, aber momentan wenn auch so gut wie nie, eben nur in der - Zweiten - spielt. Dies jedoch nicht etwa wegen fehlenden Talents, nein, nein sondern vielmehr deshalb, weil er in der Jugend nicht den notwendigen Grundstein für seine Karriere legte. So kam was kommen musste, nämlich, dass sich eines Abends im Jugendtraining, zu dem er sich stets pünktlich zu Hause abmeldete, sein Vater erschien, um sich vom Trainingsfortschritt seines Wolfgang´le, selbst zu überzeugen. Doch wer nicht da war, war sein Filius. Und als dem Vater gesagt werden musste, dass sein Wolfgang nicht der Trainingsfleisigste sei und er erkennen musste, dass sein Sohn die Trainingszeit, offenbar - pupertär - gemäss - wohl zu anderen Zwecken nutzte, wurde er gewaltig narret und schnaubte davon. Es sickerte durch, dass der Wolfgang - an diesem Abend - wohl keinen schönen Abend hatte, mit der Folge, dass er - familienintern - etliche Zeit für das weitere Training gesperrt wurde. Aber, auch der Vater Heckeler musste natürlich einsehen, dass einfach natürlich stets zu seiner Zeit, eben doch gewisse Prioritäten gesetzt werden müssen, denn gerne darf ich sagen, dieses Mädchen von damals, wurde sein Ehefrau Uschi und ist es auch bis heute.

Aber wieder zurück zum Spielbetrieb, denn es waren schon schwere Zeiten damals, so wurde doch im Gemeindeblatt bei der Ankündigung dieses Spieles, also der - II. - gegen die Jugend, noch folgende Vorwarnung ausgesprochen, wofür der im Vorjahr gewählte Spielausschuss verantwortlich zeichnete und somit eines seiner Aufgabengebiete erkennbar wurde. Im Amtsblatt wurde nämlich, ausser dem Hinweis darauf, dass die Spieler pünktlich da zu sein haben, beim Plattenaufbau und beim Platten abräumen behilflich sein müssen, noch folgendes zusätzlich erwähnt: wie bereits bekanntgegeben, findet das Tischtennistraining der Damen jeweils montags statt. Zuschauer beim Training können leider nicht geduldet werden. Dagegen sind Zuschauer bei Spielen mit anderen Vereinen sehr erwünscht. gez. Der Spielausschuss Zuschauerverbot, beim Training der Damen? Unglaublich! Also diesen Artikel musste ich doch hinterfragen, wobei ich von mehreren, damals dabei gewesenen Spielern, folgendes erfuhr: Es war im Winter 1964 und draussen war es bitterkalt. Drinnen in der Gemeindehalle natürlich warm und ausserdem verfügt die Gemeindehalle über eine Bühne. Was lag also näher für die Aldinger Jungmänner, wieder Thema Pupertät, als den drei hübschen knackigen Mädels, Selma Fälchle, Monika Schindler und Lore Meyer, beim Training zuzusehen. Ca. 20 - 30 Heranwachsende sollen es stets auf der Bühne gewesen sein. Die Unruhe dabei, so möchte ich es einmal vorsichtig formulieren, kann man sich vorstellen. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Dem - legendären Hausmeister Oskar Wörner - wurde es irgendwann zu bunt und er schritt, in bekannter Manier ein und schrie: "Ja han i den a Aufwärmbude" und ging strammen Schrittes sofort zum damaligen - ebenfalls legendären - Vorstand Egmont Ramhofer, um zu erreichen, dass die Zuschauer vom Training ausgeschlossen werden. Das Ergebnis war, so knochenhart wie die damalige Zeit, die drei Mädels mussten aufhören zu trainieren, zumal auch gesonderte Duschen und Umleidekabinen nicht vorhanden waren . Gerne möchte ich hier gleich den Bogen zu heute, dem Jahr 2003, spannen. Wir haben wieder, ganz neu, eine tolle Schülerinnen-Mannschaft, mit dem Vorteil, dass unsere Halle im neuen Domizil Pattonville, keine Bühne hat. Doch wieder zurück zu damals, die Abteilung entwickelte sich prächtig, auch kameradschaftlich, und so fand im Mai 1965 ein Ausflug statt, der sogar in der Ludwigsburger Kreiszeitung publik gemacht wurde. Der Ausflug ging über Altensteig, wo gefrühstückt wurde, bis nach Freudenstadt und auf den Kniebis. Das gute Wetter trug wesentlich, so konnte man lesen, zur guten Stimmung bei. Über die Triberger Wasserfälle fuhr man zurück, um in Bochingen Abend zu essen. Im Anschluss daran sorgte Rudi Tebrowski für musikalische Unterhaltung. Es wurde eifrig getanzt, und Dieter Schütz und Siegried Beck trugen in gekonnter Manier zur guten Unterhaltung bei. Um 23 Uhr trat man die Heimreise an.

Ab 1969 - 1983

Bis zum Jahr 1969 brauchte es, bevor unter dem ersten Abteilungsleiter und Abteilungsgründer Walter Mehl, der erste Aufstieg in die A-Klasse gefeiert werden konnte. Dabei wurden wir nicht einmal Meister, sondern verdankten einer Neueinteilung den Sprung nach oben. Folgende Spieler waren damals in der I. Mannschaft dabei: Richard Eberle, Rainer Eberle, Günter Erhard, Werner Schurr, Malte Werner und Horst Gross. Sehr erfreulich ist, dass von dieser Mannschaft heute noch vier Spieler aktiv dabei sind, vermutlich wären es alle sechs, wären nicht Malte Werner und Günter Erhardt aus Aldingen weggezogen. Und gerade Malte Werner, der heute ebenfalls anwesend ist, sorgte für eine Geschichte, die man nicht vergessen kann und die bis heute unglaublich klingt, aber wahr ist. Und zwar zog Malte, von Aldingen nach Nussdorf im Kreis Vaihingen, spielte aber seinerzeit trotzdem noch für uns und war eine grosse Stütze der I. Mannschaft. Zum fälligen Punktspiel in Kornwestheim fuhr er am Sonntagmorgen mit dem Auto zeitig los, kam aber auf glatter Fahrbahn von der Strasse ab. Das Auto war nicht mehr zu gebrauchen. Seine Mannschaftskameraden im Stich zu lassen, kam aber für ihn nicht in Frage. - Bitte denken Sie daran es gab noch keine Handy´s. - So fuhr er per Anhalter nach Hause zurück, um sich dann heimlich das Fahrrad seiner Schwägerin zu leihen, um von Nussdorf nach Kornwestheim zu radeln und zwar 29 Kilometer. 1 Minute vor 9.00 Uhr kam er in der Halle an und somit rechtzeitig zum Punktspiel. Wegen seines Fehlens waren seine Mannschaftskameraden schon in heller Aufregung. Er spielte, siegte und auch insgesamt gewann Aldingens Erste. Bei der Abfahrt fiel seinen Kameraden auf, dass er statt ins Auto auf´s Fahrrad kletterte. Auf die Frage warum er heute mit dem Fahrrad da sei, antwortete er, ich hatte einen kleinen Unfall und mein Auto ist kaputt, aber ich musste ja spielen. Wirklich unglaublich, liebe Gäste, aber wahr, also i glaub des hot heit no an Applaus verdient, Malte zeig dich mal, ich glaube nicht alle kennen dich.

Im Jahre 1970 erstellte die Gemeinde, als Anbau an die Gemeindehalle, eine Kleinturnhalle und wir konnten nun auch dort Tischtennis spielen. Dadurch hatten wir jetzt zwei Übungsabende und konnten nun auch intensiv die Jugendarbeit betreiben. 1972, neun Jahre nach der Abteilungsgründung, konnte unter Abteilungsleiter Werner Schurr dann die erste echte Meisterschaft gefeiert werden, und zwar wurde die zweite Mannschaft mit 32:00 Punkten ungeschlagen Meister der B-Klasse. Insgesamt neun Spieler waren daran beteiligt und zwar: Karl-Heinz Hoppe, Rudolf Lindenthal, Erich Wohlfahrt, Gerhard Meissner, Wolfgang Heckeler, Rudolf Goerlich, Josef Kostron, Gerhard Hankele und Walter Wellhöfer. Auch hier erwähnenswert, dass nach mehr als 30 Jahren, noch 6 der 9 Spieler bis zum heutigen Tage aktiv sind und in den verschiedenen Mannschaften spielen.

Die sehr gute Jugendarbeit unter Jugendleiter Rudolf Lindenthal, der unserer heutigen Einladung ebenfalls gefolgt ist, kam nun immer stärker zum tragen. So wurden schon drei Jugendmannschaften gestellt, wobei die Schülermannschaft Kreismeister werden konnte. Die 1. Jugend spielte in der Bezirksliga und dort mit dabei, der ausserordentlich talentierte Peter Gangl, der im Juni 1973, in einem 128 er Feld, Dritter, bei den Jugend-Kreis-Meisterschaften wurde. Im Spiel um den Einzug ins Finale unterlag er erst im 3. Satz, mit 21:18, also sehr knapp. So war es kein Wunder, dass sein Stern am Aldinger Tischtennishimmel bereits bei den Vereinsmeisterschaften -1974 - aufging und zwar so hell und gleissend, dass er gleich Meister wurde und wie ich an vorderer Stelle schon erwähnte, in den Folgejahren, noch weitere - 21 Mal. Noch heute - fast 30 Jahre später - verkörpert er noch immer die Nummer 1 im Aldinger Tischtennis. Peter Gangl engagiert sich auch in der Abteilungsarbeit auf verschiedenen Posten. Momentan ist er stellvertretender Abteilungs-Leiter. Bereits in seiner 1. Saison, als Aktiver - 1973/1974 - wurden wir Vizemeister in der A-Klasse. Schon in seinem 2. Aktiven-Jahr, 1974/75, zeigte er seine ganze Klasse und wies als damals 19-jähriger - mit 24:5 Siegen - die beste Bilanz in der Punkterunde auf. Und in dieser Saison 1974/75 gelang uns auch der ganz grosse Cuu.(Clou) Die I. Mannschaft holte sich den Meistertitel der Kreisklasse A und stieg in die Bezirksklasse auf. Jeder der damals, im letzten Spiel dabei war, erinnert sich noch genau. Ca. 60 Aldinger Fans begleiteten uns und füllten die Asperger Halle bis auf den letzten Platz. Es herrschte eine unglaubliche Stimmung und Anspannung, denn das letzte Spiel in Asperg musste unbedingt gewonnen werden. Unsere Fans quittierten jeden Sieg mit Beifallsstürmen und trugen uns so regelrecht zum Erfolg. Wir gewannen - 9:4 - und holten mit 29:5 Punkten die Meisterschaft der A-Klasse. Der Jubel war riesengross und noch in der Halle, völlig nass geschwitzt, wurde die Meisterschaft mit Sekt begossen. Die spontane Siegesfeier fand im Lamm in Neckargröningen statt, mit dem Höhepunkt, dass plötzlich Rudolf Goerlich aufstand, das Wort ergriff und sich als riesen Fan der I. Mannschaft outete. Rudolf, der bis dahin als ein sehr ruhiger, zurückhaltender, junger Beamter galt, startete spontan und völlig unerwartet, eine derart flammende, emotionsgeladene, nicht enden wollende, freie Rede, die uns mehrfach einen Schauer über den Rücken trieb. Zum Ausklang gings fast geschlossen noch in das Lokal, "das süsse Löchle" auf der anderen Neckarseite. Der Song, "Ring of Fire" von Jonny Cash, lief die halbe Nacht.

Unser Pressewart, Rainer Eberle, veröffentlichte unter den Überschriften - "Denkwürdiger 12. April" und "Aufstieg mit eigenen Leuten" im Gemeindeblatt: Nach einigen vergeblichen Anläufen, glückte Dank einer grossartigen Zuschauerunterstützung, die Meisterschaft der A-Klasse und damit der so heiss ersehnte Aufstieg in die Bezirksklasse. Auch im Tischtennis ist es üblich, durch Einkäufe den Aufstieg zu erzwingen. Der TVA hat davon eine rühmliche Ausnahme gemacht. Ausschliesslich eigene Leute sind dafür verantwortlich, dass die Meisterschaft gelungen ist. Weiter war zu lesen: Es ist als Tatsache festzuhalten, dass die hervorragende Jugendarbeit von Rudi Lindenthal bedeutsam war. Mit Peter Gangl und Gerhard Hankele hat er für eine wichtige Blutauffrischung gesorgt. Weitere Talente werden folgen. In einem weiteren Artikel wurde seinerzeit auch geschrieben, dass Werner Schurr ebenfalls als entscheidender Träger und Förderer des Aldinger Tischtennissports zu nennen sei. Und weiter hiess es: Ihm gehört auch an dieser Stelle der herzliche Dank. Ohne ihn gäbe es den A-Klassenmeister TV Aldingen, nicht. Ich kann dem nur hinzufügen, und zwar aus heutiger Sicht im Jahre 2003, dass Werner Schurr, nicht nur, wie 1975 erwähnt, also 12 Jahre nach der Abteilungsgründung, an entscheidender Stelle tätig war, sondern auch noch heute nach 40 Jahren. Er war Abteilungsgründer, das hörten wir ja schon. Ausserdem war er - 16 Jahre - Abteilungsleiter und jetzt ist er, und das auch schon viele Jahre, unser verantwortlicher Sportwart. Zusätzlich übt er, seit Beginn vor 40 Jahren, das Amt des Turnierleiters aus und zwar ausnahmslos bei allen von unserer Abteilung durchgeführten Turnieren. Von verschiedenen werden sie erst noch im weiteren Verlauf dieses Rückblickes hören. Seine Perfektion als Turnierleiter ist geradezu legendär. Er verzichtete oft auf die eigene Spielteilnahme, um den Überblick der Turnierleitung, von teilweise bis zu 18 Tischen beibehalten zu können.

Doch zurück zur Meistermannschaft 1975, sie bestand aus: Richard Eberle, Peter Gangl, Walter Wellhöfer, Rainer Eberle, Gerhard Hankele, Helfried Winter und Wolfgang Heckeler. 6 Spieler sind heute noch aktiv dabei. Leider ist Helfried-Winter allzufrüh verstorben. Kurz vor seinem Tod stiftete er den Helfried-Winter-Preis, der stets dem Mitglied unserer Abteilung überreicht werden soll, der sich im kameradschaftlichen, ehrenamtlichen Bereich besonders verdient macht. Die Verleihung des Helfried-Winter-Preises ist stets ein Höhepunkt, der jährlich abteilungsintern stattfindenden Weihnachtsfeier.

Das Jahr 1975 brachte uns jedoch mit der Reise in unsere Partnerstadt Meslay-du-Maine noch einen weiteren, sehr grossen Höhepunkt. Im Mai starteten wir mit dem Orientexpress von Stuttgart nach Paris und von dort weiter nach Laval, wo wir mit Privatautos in´s 18 km entfernte Melay gefahren wurden. Es waren drei wirkliche Tage der Freundschaft, mit Empfängen im Rathaus und Ausflüge in die Umgebung. Wir alle waren bei Gastfamilien untergebracht, die uns im wahrsten Sinne des Wortes, Küche und Keller öffneten. Manchem, der vorher nicht französisch sprach, wie beispielsweise unsere zwei Dolmetscher Thomas Hyrenbach und Ulrich Brügger, war nachher das Wort "Cidre" - dies ist eine Art von Most - mehr als geläufig. Natürlich fanden auch freundschaftliche Wettkämpfe in der Turnhalle statt, die mit - ca. 200 lautstarken Zuschauern proppenvoll gefüllt war. Wir spielten solange, keiner ging heim, dass Horst Gross beispielsweise, noch kurz vor Mitternacht, zum letzten Einzel aufgerufen wurde. Höhepunkt und Ausklang zugleich war das grosse Bankett, das am Abend vor der Heimreise von der Gemeinde Melay ausgerichtet wurde, und sich praktisch bis kurz vor Abfahrt des Zuges hinzog. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich zu vorgerückter Stunde auf der Bühne der grossen Halle unseren französischen Freunden unbedingt unser schönes schwäbisches Volkslied "Auf am Wasa grasat Hasa" darbringen wollte, mich aber offensichtlich alleine nicht traute, und deshalb mit Engelszungen Horst Gross von der Wichtigkeit des Vortrages, im Hinblick auf die Deutsch / Französische Freundschaft, zu überzeugen suchte. Es gelang mir jedoch nicht, ihn zur Einsicht zu bringen. Gott sei Dank, fand ich bei Rainer Eberle, dann doch Gehör, der mir aber mehrfach signalisierte " i kann dr Text net richtig ". Doch dies schadete überhaupt nicht. Die Franzosen waren schlichtweg begeistert und klatschen wie narret, obwohl sie vermutlich natürlich kein Wort verstanden. In der französischen Presse fand unser Besuch grosse Bedeutung, vier Bilder wurden mit ausführlichen Berichten veröffentlicht. U.a. konnte man lesen: Wenn 54 Deutsche ein Fest feiern dann geht es laut zu, glaubt mir! Vor allem dann, wenn sich viermal so viele Franzosen daran beteiligen. Drei Tage lang hat Melay eine tolle Stimmung mit den Sportlern aus Aldingen erlebt. Beim Herbstfest des TVA - Mitte September - erwiderten die Freunde aus Frankreich den Besuch.

Der "Cidre" von Melay hatte offensichtlich so starke Kräfte freigesetzt, dass unsere II. Mannschaft die Saison 1975/76 mit dem Meistertitel beenden konnte. Mit sagenhaften 40:00 Punkten, holten sie sich ganz überlegen den Titel in der B-Klasse und stieg in die A-Klasse auf. Folgende Spieler waren an diesem riesen Erfolg beteiligt: Helfried Winter, Bernhard Steffan, Wolfgang Heckeler, Josef Gärtner, Gerhard Meissner, Karl-Heinz Hoppe und Jürgen Graf.

Sie erinnern sich noch, bei Einführung des Neckar-Rems-Pokal-Turniers im Jahre 1963, wurde von Rainer geschrieben und von mir spassig - als hehre Worte bezeichnet - dass wir mit diesem Turnier auch die Hoffnung verbinden, mit Sportlern aus den umliegenden Gemeinden die bestehenden Sportkameradschaften vertiefen zu können. Aus diesen umliegenden Gemeinden war nun die Gesamtgemeinde Remseck entstanden und schon kurze Zeit später, nämlich im April des Jahres 1976, begannen wir damit, ein Aldinger-Tischtennis-Turnier in der grossen Halle im Bildungszentrum Gomperle zu organisieren und durchzuführen. Über das Aldinger Gemeindeblatt richteten wir dazu die Einladung an alle Einwohner unserer Gross-Gemeinde, sowie auch an die Sportler, die nicht in Remseck wohnten, aber in Remsecker Vereinen aktiv waren. Es wurden auch ausdrücklich die sogenannten Freizeitspielerinnen und Freizeitspieler angesprochen, so dass in insgesamt acht verschiedenen Klassen gespielt wurde. Besonders erwähnten wir in der Einladung: Dass wir sehr glücklich wären, wenn mit diesem Turnier auch ein kleiner Beitrag zur Intergration von Aldingen, Hochberg, Hochdorf, Neckargröningen und Neckarrems geleistet werden könnte. Und dies schien uns auch tatsächlich gelungen zu sein, denn 130 Teilnehmer aller 5 Ortsteile gaben ihre Meldung ab. Bei den Gewinnern der acht Wettbewerbe, waren ebenfalls Sportler aus allen Ortsteilen vertreten. Gewinner des ersten Turniers war, wie könnte es anders sein, Peter Gangl. Ebenso gewann er im Doppel mit seinem Partner Gerhard Hankele, der ja gleichfalls aus unserer erfolgreichen Jugend stammte. Das Aldinger-Tischtennis-Turnier führten wir in der Folgezeit noch 15 Jahre hintereinander mit grossem Erfolg durch.

Das Jahr 1977 hatte seinen Höhepunkt, ohne Zweifel, erneut mit einem Ausflug, und zwar gings für 5 Tage auf grosse Fahrt an die Nordsee, nach Warfleth in der Wesermarsch. Auch hier standen, neben dem sportlichen Vergleich, Besichtigungen von Oldenburg und Bremen, mit Schnoorviertel und Hafen, auf dem Programm. Der sportliche Teil, der sich in zwei Teile gliederte, endete Unentschieden, denn wir gewannen zwar beim Tischtennisvergleich, mit allen drei Mannschaften, unterlagen danach aber klar beim anschliessenden Kegeln. Der abendliche Kameradschaftsabend mit den Wesermarschern wurde ein voller Erfolg. Er begann mit einem typisch Norddeutschen Essen, nämlich mit Lapskaus, der allen sehr gut schmeckte. Auffallend wäre jedoch gewesen, so konnte man nachlesen, dass sich die Schwaben nicht nur beim Essen, sondern auch beim Trinken sehr schnell den Waterkant-Gepflogenheiten anpassten und auf Korn umstellten. Geradezu beifallumrauscht war der Auftritt, des kurz zuvor zusammengestellten Quartetts "Die vier Goldberglerchen" unter der Leitung von Luggi Fuchs. Mit ihren schwäbischen Interpretationen hatten sie die Lacher auf ihrer Seite. Es war offenkundig, dass sich die als stur geltenden Norddeutschen und die als kontaktarm geltenden Schwaben sehr gut verstanden. Selbstverständlich wurde zum Gegenbesuch eingeladen, der 1978 auch erfolgte.

Die nächste Saison 1978/79, Erich Wohlfahrt hatte nun das Amt des Abteilungsleiters von Gerhard Wendlik übernommen, konnte ebenfalls mit einem Meistertitel beendet werden. Unsere dritte Mannschaft wurde Meister der C-Klasse und stieg in die B-Klasse auf.Dabei schaffte auch sie das Kunststück 40:00 Punkte zu erreichen. Diese optimale Ausbeute unter Kapitän Kostron gelang: Gerhard Wendlik, Werner Schurr, Horst Gross, Bernhard Ihringer, Josef Kostron, Frank Teufel und Rudolf Goerlich Diese Meistersaison klang mit einem Ausflug an den Schluchsee aus. Im Kurhotel Schluchsee wurde ein wunderschönes Wochenende, mit Frau und Kindern verbracht. Sportliche Begegnungen fanden dabei sowohl im Kegeln als auch im Tischtennis statt. Es wurde berichtet: Dass das Wochenende rundherum zufrieden verlief und sich die Schwarzwälder als sehr gastfreundlich erwiesen haben.

Aldingens Tischtennis boomte immer mehr, so dass man die Saison 1980/81 erstmals mit 5 Herren Mannschaften und 2 Jugendmannschaften begann. Damit zählten wir zu den grössten Tischtennisvereinen im Bezirk Ludwigsburg. Und es sollte ein erfolgreiches Jahr, mit zwei Meisterschaften, werden. Die Zweite sicherte sich die Meisterschaft in der A-Klasse und die Vierte in der C-Klasse. Verbunden waren damit die Aufstiege in die Kreisliga bzw. in die B-Klasse. Die Meisterschaft der Zweiten mit 33:3 Punkten holten sich folgende Spieler: Jürgen Graf, Norbert Zack, Gerhard Meissner, Ulrich Böhm, Gerhard Hankele und Erich Ehret Die Vierte wurde sogar ungeschlagen, mit 35:1 Meister und spielte mit: Hartmut Wagner, Werner Schurr, Gerhard Wendlik,Werner Funk, Volker Schenk und Dietmar Wörfel Zudem stellten wir jetzt auch den sportlichen Leiter im grossen Bezirk Ludwigsburg, denn Gerhard Wendlik, der bereits seit 1975 Bezirkssportwart war, wurde beim Bezirkstag 1981 einstimmig zum Bezirksfachwart gewählt.

Durch die Meisterschaften des Vorjahres waren wir für die Saison 1981/82 prächtig gestellt. Erstmals waren wir mit fünf Herrenmannschaften in allen fünf Spielklassen des Bezirks vertreten, und zwar abgestuft von der Bezirksklasse bis zur C-Klasse, und wir sattelten nocheinmal auf. Nach langen Jahren der Pause, wurde im Bezirk wieder eine Seniorenklasse, für Spieler ab 40 Jahren gestellt, und Aldingen war dabei.

In der darauffolgenden Saison 1982/83, also nahezu 20 Jahre nach der Abteilungsgründung, ging der Tischtennis-Boom bei uns nochmals weiter. Unsere Abteilung zählte bereits 43 aktive Spieler, so dass eine 6. Mannschaft gemeldet wurde. Zusammen mit der Senioren-mannschaft nahmen jetzt sieben aktive Mannschaften am Spielbetrieb teil. Wir leisteten somit einen bemerkenswerten Beitrag für den Breitensport in Aldingen, doch leider mit der Folge, dass die Kleinturnhalle aus allen Nähten platzte. Auf Werner Schurr, der das Amt des Abteilungsleiters von Bernhard Steffan übernahm, wartete viel Arbeit.

Im gleichen Jahr besuchten, diesmal nur die TVA-Oldies mit ihren Familien, für 4 Tage wieder den Schluchsee, um mit dem TTC Schluchsee Vergleichsspiele zu bestreiten. Das kameradschaftliche und kulturelle Rahmenprogramm kam, bei bestem Ausflugswetter, natürlich nicht zu kurz.

Bemerkenswert, und wirkliche Jahreshöhepunkte, sind unsere tischtennisinternen Weihnachtsfeiern. Stets liest der Nikolaus den übers Jahr nicht brav gewesenen Spielern unserer Abteilung gehörig die Leviten. Keiner weiss wer sich unter der orginalen Verkleidung befindet. Ab und an meint man jedoch eine gewisse stimmliche Ähnlichkeit mit Josef Kostron feststellen zu können. Absolute Top-Ereignisse waren bislang die beiden Weihnachtsfeiern der Jahre 1981 und 1982, bei denen Matthias Hyrenbach, der mit seinem Talent als Kararettist und Stimmen-Imitator längst ein Insiderbegriff war, das Programm gestaltete. Im Jahr 1981 unter dem Titel "Auf Hessisch veräppelt", schon spitze, spielte er im Jahr 1982 - alleine - die Rollen von Häberle und Pfleiderer. Mit zielsicheren Pointen und orginalgetreuen Redensarten und Tonlagen, spürte er Wahrheiten auf, die das Leben schreibt. Wir kamen aus dem Lachen nicht mehr heraus. Bei der traditionellen Tischtennis-Weihnachtsfeier, des darauffolgenden Jahres 1983, wurde daran erinnert, dass die Abteilung, jetzt bereits 20 Jahre besteht. Der Mitbegründer und erste Abteilungsleiter, Walter Mehl, so stand es auch in der LKZ , lies mit treffenden Reimen die vergangenen Jahre Revue passieren, u.a. sagte er: Nach schwierigem Beginn darf man mit dem jetzt erreichten Stand sehr zufrieden sein. Der Tischtennissport ist in Aldingen populär. Hervorgehoben wurde, dass man sich in der Tischtennisabteilung nicht allein mit sportlichen Aktivitäten begnüge, sondern auch viele Beiträge zur Geselligkeit leiste.

1984 - 1994

Der Tischtennisboom hielt an, so dass wir auch in die Saison 1983/84 wieder mit sechs Mannschaften gingen. Höhepunkt war die Meisterschaft der 5. Mannschaft, die ohne jeglichen Verlustpunkt Meister der - C-Klasse wurde und in die B-Klasse aufstieg. Dies gelang den Spielern: Dietmar Wörfel, Jürgen Lange, Gerhard Wendlik, Jürgen Frank, Dieter Kraut und Dietmar Munz Doch auch die Ältesten, die Senioren, hatten das erste grosse Erfolgserlebnis, sie wurden nämlich Meister in der Kreisliga, mit den Oldies: Rainer Eberle, Gerhard Meissner, Josef Kostron, Horst Gross, Werner Schurr, Werner Funk, Rudolf Lindenthal und Josef Gärtner.

Das Jahr 1985 brachte zwar keine Meisterschaft, doch war der zweite Besuch in unserer Partnerstadt Meslay du Maine mit seinen wieder sehr freundschaftlich geprägten Tagen, mehr als ein Ausgleich dafür.

Doch schon ein Jahr später - 1986 - konnten wieder zwei Meisterschaften gefeiert werden, und zwar kurioserweise von den Jüngsten und den Ältesten. Die Schüler unter ihrem Betreuer Erich Ehret, schafften dies in der Bezirksklasse und stiegen in die Bezirksliga, der höchsten Schülerklasse in Baden-Württemberg auf. Dasselbe Kunststück vollbrachten auch die Senioren für die Seniorenklasse. Auch sie stiegen in die höchste Spielklasse Baden-Württembergs auf. Und frei nach dem Sprichwort: "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm" - oder wie dr Alt so au dr Jong, spielte damals in der Schülermannschaft ein gewisser Ullrich Eberle, und in der Seniorenmannschaft einer Namens Rainer Eberle. Die weiteren Mitglieder der Senioren-Meister-Mannschaft waren: Ulrich Brügger, Gerhard Meissner, Horst Gross, Josef Kostron und Werner Schurr.

1987 besuchten uns wieder unsere französischen Freunde vom TTC Meslay. Seit 1975 kam es damit bereits zur 5. Begegnung zwischen den Tischtennisspielern aus Melay und Aldingen, die wiederum von grosser Herzlichkeit geprägt war.

Im Jahre 1988 konnten wir Jubiläums feiern. Unsere Abteilung wurde 25 Jahre alt. Der Jubiläumsabend fand in nettem Rahmen, im damals noch alten Vereinsheim, statt. Der seinerzeitige Abteilungsleiter Werner Schurr begrüsste neben dem 1. Vorsitzenden Paul Maisch auch das, wie schon an vorderer Stelle erwähnt, legendäre Hausmeister-Ehepaar Wörner, als ebenfalls 25-jährigen hilfsbereiten Wegbegleiter. Ähnlich wie heute, wurde neben verschiedenen Ehrungen, die Geschichte des Aldinger Tischtennis-Sports dargestellt. Musik und Tanz rundeten die Jubiläumsfeier ab. In der LKZ wurde über diese Feier berichtet, mit der Überschrift: "Im Kuhstall fing alles an".

Sportlich war das Jubiläumsjahr eine Erfolgsstory der Jüngsten. Jm Jahr 1986, noch Meister der Schüler, wiederholten sie dies 2 Jahre später. 1988, konnten Kai Fischer, Christian Nothacker, Alexander Gennrich, Ullrich Eberle und Michael Hanning, diesmal in der Jungenklasse, bereits wieder die Meisterschaft in der Kreisliga erringen und in die Bezirksklasse aufsteigen. Der Erfolgstrainer war auch dieses Mal wieder, Erich Ehret mit Betreuer Rainer Eberle. Eine grossartige Leistung und deshalb besonders erwähnenswert war auch, dass diese Jungs unglaubliche 20 Monate lang, nämlich von März 1987 bis November 1988, in Punktspielen ungeschlagen waren.

Die Saison 1988/89 konnte man überschreiben mit: "es ist kaum zu fassen, endlich ist es gelungen". Unsere 3. Mannschaft holte sich ungeschlagen die Meisterschaft in der B-Klasse. Kapitän Kostron und seine Mannen waren überglücklich, denn sie wurden in den vorherigen fünf Jahren, es ist kaum zu glauben, jedesmal nur Vizemeister. Die verdienten Meister waren: Hartmut Wagner, Erich Wohlfahrt, Heinz Willaredt, Walter Schlechter, Dieter Wilhelm, Ralf Figel, Rudolf Goerlich, Werner Funk und Kapitän Josef Kostron.

Unser Josef Kostron gehört, das möchte ich an dieser Stelle gerne einfügen, mit zu den bedeutenden Eckpfeilern unserer Abteilung. Seit dem Jahr 2001 hat er sogar das Amt des Abteilungsleiters übernommen. Ganz besonders danken werden ihm seine Mitspieler in der Dritten. Denn bis heute, dem Jahre 2003, übt er bereits 25 Jahre lang ohne Unterbrechung das Amt des Mannschaftsführers der dritten Mannschaft aus.

Wir hörten es bereits bei der Begrüssung. Für Oliver Schindler war es Ehrensache, mit seiner Partnerin bei der heutigen Jubiläumsfeier dabeizusein. Ich habe mich extra im Routenplaner kundig gemacht, die einfache Strecke von Mülheim/Ruhr hierher beträgt ca. 500 km. Wir finden das Klasse, dass du gekommen bist lieber Oliver. Und in Umkehrung des Slogans "Geiz ist Geil" , was bei dir ja wirklich nicht zutrifft, möchte ich dir daher sagen: "Verbundenheit ist geil". Und im Jahre 1988 - unserem Jubiläumsjahr - hast auch du deine Duftmarke gesetzt. Da wurdest du nämlich bei den Vereinsmeisterschaften Dritter im Einzel und Erster im Doppel und somit Vereinsmeister, mit deinem Partner Alexander Gennrich.

Zur Saison-Vorbereitung für 1989/90 wurde ein Tisch-Tenniscamp-Schluchsee organsisiert und gemeinsam vom TTC Schluchsee und uns veranstaltet. Als Trainer konnte der Lehrwart des Tischtennis-Verbandes Württemberg-Hohenzollern - Sönke Geil - verpflichtet werden. Es war eine rundherum gelungene Veranstaltung mit 4 Trainingseinheiten zu je 2 Stunden. Alle Teilnehmer wissen noch, wieviel Schweiss floss und wieviele überflüssige Pfunde verloren gingen. Drei Zeitungen berichteten seinerzeit, mit Bildern, von diesem Trainingslager. Neben der Badischen Zeitung und dem Südkurier, auch der Schwarzwälder Bote, der gar anmerkte: "wer in Schluchsee trainiert wird Meister" Er erinnerte dabei an Bayern München, den VfB Stuttgart und Olympique Marseille, sowie im Tischtennis, an den ATSV Saarbrücken.

Den Artikel zumindest gelesen haben muss offensichtlich unsere zweite Jugendmannschaft, denn sie waren im Trainingslager gar nicht dabei. Nach überragenden Leistungen konnten sie ihren beiden Trainern, Erich Ehret und Markus Herrmann, mit 20:0 Punkten nach Ablauf der Runde die Meisterschale überreichen.

Wohl dabei und gut aufgepasst hatte jedoch unser Rainer Eberle, der die gewonnenen Erkenntnisse des Trainingslagers umsetzte, und bei den württembergischen Meisterschaften der Senioren in Isny, den 3. Platz, zusammen mit seinem Partner, Hans Schmidt aus Erdmannhausen, erringen konnte.

Im Frühjahr 1991 dann das Highlight unserer Tischtennis-Abteilung. Spitzenklasse der Tischtennis-Oldies in Remseck, Remseck im Zeichen des Tischtennissports. Unter diesen Überschriften kann unsere Abteilung auf die bisher populärste und bedeutenste Veranstaltung zurückblicken. Am 20. und 21. April 1991 wurden die 10. württembergischen Tischtennis-Senioren-Mannschafts-Meisterschaften, für Damen und Herren, im Gomperle, ausgetragen. Frühere Weltmeister, Deutsche Meister, vielfache württembergische Meister und Europapokal-Sieger - wohlgemerkt früher bei den Aktiven - waren am Start, und mit dabei, qualifiziert über die vorherige Punkterunde, wir, die Aldinger Seniorenmannschaft. Welch ein Erlebnis, mit solchen Assen spielen zu dürfen, wenn auch chancenlos. Die Tribünen waren voll und es wurde das erwartete Spektakel. Und welch ein tolles Gefühl als wir, alle natürlich erstmals, von Jugendlichen, um Autogramme gebeten wurden. Abends, nach dem Bankett, fand im Musiksaal neben der Gemeindehalle die Siegerehrung statt. Sie wurde vom Schirmherrn der Veranstaltung, Herrn Bürgermeister Kuhn, vorgenommen. Natürlich drängten wir Aldinger auf ein gemeinsames Foto, zusammen mit den ehemaligen jugoslawischen Weltmeistern Surbeck und Vecko, die auch sehr gerne dazu bereit waren.

Ich erinnere mich noch , dass kurz nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung, Dragutin Surbeck, einer der beiden Weltmeister, aufstand um sich zu verabschieden. Auf meine Frage hin, warum er jetzt schon gehen wolle, antwortete er, "Weisst du, ich fahre jetzt gleich wieder Heim nach Zagreb". Vielleicht können sie sich vorstellen, liebe Gäste, wir mir da kurz die Spucke weg blieb und ich nur noch eine gute Heimfahrt wünschen konnte. Nachher erfuhr ich, dass er, freitag´s, also zwei Tage zuvor, er spielte für den TTC Esslingen, nur für diese Meisterschaft von Zagreb hergefahren war.

Ebenfalls im Jahr 1991 veranstalteten wir noch ein weiteres tolles Tischtennis-Turnier. Wir gaben ihm den Namen Neckar-Fils-Mixed-Turnier. Bis heute spielen wir dieses Turnier,stets jährlich im Frühsommer, zusammen mit den Damen vom TV Reichenbach/Fils aus. Die Doppel werden im Losverfahren zusammengestellt. Das Turnier findet sowohl bei uns als auch in Reichenbach statt. Die Filstälerinnen stellen sehr starke Spielerinnen, die in der Landesliga spielen und im Seniorenbereich, gar Württembergische und deutsche Meisterinnen, stellen. Im darauffolgenden Jahr 1992 beispielsweise, also ein Jahr nach unserem ersten Turnier, konnte Margret Köngeter, die dortige Spitzenspielerin, sogar die Vizeweltmeisterschaft in Dublin erringen. Es soll schon mehrfach vorgekommen sein, dass die spielstarken Damen während der Ballwechsel etwas grantelten, und ihre männlichen Partner zu etwas mehr Leistung aufgefordert haben. Jedoch hinterher, nach dem natürlich stets gemeinsamen Duschen und gemütlichen Beisammensein, ist alles wieder in bester Stimmung. Keine Angst, liebe Spielerdamen, hier habe ich natürlich etwas geflunkert. Das mit dem gemeinsamen Duschen stimmt zwar schon, ich habe aber nicht erwähnt, dass dies in getrennten Umkleidetrakten geschieht.

Die Saison 1991/92 konnte mit einer Meisterschaft im Jugendbereich beendet werden. Die Schüler, unter ihrem Übungsleiter Kai Fischer, konnten unter den Augen ihrer Eltern und Grosseltern völlig verdient die Meisterschale entgegen nehmen.

Die folgende Saison -1992/93 brachte endlich die erwünschten grossen Erfolge. Sicherlich trug dazu ganz stark mit bei, dass wir stets vor der Runde ein Intensiv-Training durchführen. Bereits zu Beginn der Saison 1990/91 begannen wir damit, durchgängig bis heute, unmittelbar vor Saisonbeginn einen renomierten Trainer für ein ganzes Wochenende zu verpflichten. Die letzten Jahre brachte uns Derd Soos, der amtierende Bundesliga Coach aus Frickenhausen, den letzten Schliff bei.

Wieder zurück zur Saison 92/93, damals trainierte uns Laslo Turzo, der seinerzeit amtierende Deutsche Meister im Senioren-Einzel. Dies wirkte sich offensichtlich so auf die Spielstärke der ersten Herren-Mannschaft aus, dass sie mit der Höchstpunktzahl von 40:0 Punkten Meister der Kreisliga 1 wurde und wieder in die Bezirksklasse aufsteigen konnte. Von dort war sie 4 Jahre zuvor, nach 13 jähriger Zugehörigkeit, abgestiegen. Angelehnt an den 92er Baskettball-Olympiasieger USA, wurde die Aufstiegsmannschaft zum Dream-Team erhoben. Im Aldinger Gemeindeblatt war zu lesen: 1963 wurde die Tischtennisabteilung gegründet. Genau 30 Jahre später verfügen die Aldinger, über ein Dream-Team. Mit der wahrlich sagenhaften Bilanz von 40:0 Punkten und 9 Zählern Vorsprung, wurden: Jörg Titze, Peter Gangl, Richard Eberle, Walter Wellhöfer, Kai Fischer und Wolfgang Heckeler, Meister der Kreisliga. Weiter las man: Der letzte Titelgewinn, einer ersten Mannschaft liegt 18 Jahre zurück. Vier Jahre lang kämpften die Aldinger um den Wiederaufstieg. In der Saison 1991/92 scheiterte der TVA als Vizemeister buchstäblich um Haaresbreite. Heute, für das laufende Jahr 2003, darf ich gerne ergänzen, dass die Bezirksklasse, dank unserer sehr guten Einzelspieler in der ersten Mannschaft, seither gehalten werden konnte. Auch für die laufende Saison sieht es sehr gut aus.

Aber auch die zweite Mannschaft war im Jahr 1993 sehr erfolgreich. Erst im letzten Spiel der Runde entschied sich die Meisterschaft. Unsere Zweite wurde Vizemeister der A-Klasse und stieg in die Kreisliga auf.

Eine feine Leistung gelang ein Jahr später unserem Gerhard Meissner. Er wurde mit seinem Partner Nitish Biswas vom TV Kornwestheim Dritter im Doppel der Württembergischen-Senioren-Meisterschaften. Als unser Ältester spielt er noch heute, im Jahr 2003 ,im Spitzenpaarkreuz der Dritten Mannschaft.

1995 - Ende 2003 Ob Kai Fischer als Jugendspieler, der er vor kurzem noch war, oder als Mitglied, der ersten Mannschaft des Jahres 1995, wohl schon mehr gezittert hatte, als an jenem 1. April 1995, wer weiss es schon. Er, der lange angekündigt hatte, seine Jugendarbeit zum Ende dieser Saison, eben mit diesem heutigen Spiel zu beenden, stand vor seinem grössten Erfolg als Jugendtrainer. Seine erste Jugendmannschaft hatte ihm zum Abschied die Meisterschaft bereits zwei Spieltage vor Runden-Ende geschenkt. Konnten es seine Schüler nachtun ? Dazu mussten sie jedoch die erste Schülermannschaft des TSV Schwieberdingen bezwingen, denn sonst würden die Meister. Im Vorspiel, in Schwieberdingen, verloren die Aldinger. Die Schwieberdinger waren daher bis jetzt verlustpunktfrei. Und tatsächlich, entsprechend ihrem vielzitierten Leitspruch, - ganz cool - stürzten die Fischer-Schützlinge, den Tabellenführer mit 6:3, vom Thron und wurden buchstäblich mit dem letzten Punktspiel Meister. 30:2 Punkte, damit Doppelmeisterschaft für die Schüler- und Jugendmannschaft des TVA. Welch ein Erfolg für unsere Jugendlichen und ihren Trainer. Der neue Abteilungsleiter Walter Schlechter der das Amt von Werner Schurr übernommen hatte, konnte mit diesem Antrittsgeschenk zufrieden sein.

Nach diesem Jahr der Jugend sollte die folgende Saison das Jahr der Senioren werden. Schon im November gewann Rainer Eberle, mit seinem Schwieberdinger Partner Andreas Bernauer, den Titel des Bezirksmeisters im Herren-Doppel und wurde danach, noch zusammen mit unserer Senioren-Mannschaft Meister der Bezirksklasse. Somit war der Aufstieg in die höchste Seniorenklasse Baden-Württembergs wieder geschafft. Im Vorjahr war man von dort, nach 15-jähriger ununterbrochener Zugehörigkeit, abgestiegen. Massgeblichen Anteil an diesem Erfolg, hatte der mittlerweile 40 Jahre alt gewordene Jungsenior Peter Gangl, der, wie wir ja erfahren konnten, das beste Tischtennis in Aldingen spielt. An der Meisterschaft weiter beteiligt waren noch: Richard Eberle, Walter Wellhöfer, Wolfgang Heckeler und Gerhard Meissner.

Die nun folgende Saison kann als richtungsweisend für unsere Abteilung bezeichnet werden. Denn ab dem 20. September 1997, dem ersten Spieltag der Saison 1997/98, konnten wir die schon lange viel zu eng gewordene Aldinger Kleinturnhalle verlassen, und unsere spielerische Heimat in die grosse, helle und beste Bedingungen bietende Realschulsport-Halle nach Pattonville verlegen. Welch ein Unterschied. Wenn in der Kleinturnhalle fünf Platten aufgestellt waren, musste man aufpassen, dass man sich nicht gegenseitig umrannte. Jetzt in Pattonville, kann man locker zehn Platten stellen und hat noch immer genügend Platz und ideale Spielbedingungen. Es ist eine grosse Freude hier zu spielen.

Noch im Dezember 1997 durfte Rainer Eberle ein persönliches Jubiläum der besonderen Art feiern. "Er", der unglaublich seit 1969 kein Pflichtspiel versäumte, bestritt das 1000 ste - Mannschaftsspiel für den TVA. Mehrere Zeitungsreporter, sowie ein Fotograf des internationalen-Baumann-Teams, wohnten dem Jubiläums-Punktspiel bei. Sechs Zeitungen, von der Bild bis zur Stuttgarter Zeitung, würdigten seinen sportlichen Lebenslauf, der mehrere Meisterschaften in verschiedenen unserer Mannschaften, aber auch Erfolge im Seniorenbereich des Bezirkes Ludwigsburg, sowie auf württembergischer Ebene, bis hin zu Länder-Auswahl-Spielen für den Tischtennis-Verband-Württemberg-Hohenzollern, umfasst. 1000 Mannschaftsspiele, das hat noch keiner erreicht und mittlerweile nähert er sich schon der 12-Hunderter-Marke, doch spielt Rainer Eberle nicht nur Tischtennis, er ist auch mit gleichem Engagement an verantwortungsvoller Stelle tätig. Mitbegründer unserer Abteilung vor 40 Jahren und für unsere Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Ausserdem ist er massgeblich in unsere Abteilungsarbeit eingebunden. Im Bezirk bekleidet er seit mehr als 15 Jahren das Amt des Bezirks-Senioren-Sportwarts und ist damit für den gesamten Seniorensport,im Bezirk Ludwigsburg verantwortlich. Für seine Verdienste wurde er vom Verband bereits mit dem Willi-Veit-Gedächtnis-Pokal ausgezeichnet. Wir alle wissen, was wir an ihm haben, und vor allem zu verdanken haben.

Abgeschlossen wurde die Punktrunde 1997/98 mit dem grossartigen Pokalsieg unserer Jungen, die sich unter 32 Mannschaften durchsetzte. Ein schöner Erfolg für Georg Walter, der mittlerweile die Betreuung übernommen hatte. Unsere dritte Mannschaft wurde noch Vizemeister in der B-Klasse und stieg in die A-Klasse auf.

Im gleichen Jahr, 1998, feierte der TV Aldingen als Hauptverein seinen hundertsten Geburtstag. Auch aus diesem Anlass heraus richteten wir im Juni als Gastgeber den alljährlich stattfindenden Bezirkstag aus. 78 Delegierte und die Funktionäre des Bezirkes Ludwigsburg, dem grössten im Verband, gastierten dazu unter der Leitung von Herrn Rolf Hahnenkratt in der Aldinger Gemeindehalle. Die Begrüssung der 130 Vereinsvertreter wurde von unserer 1. Vorsitzenden, Frau Schenkowitz, vorgenommen. Grussworte sprach auch Herr Balzer als der erste Beigeordnete unserer Gemeinde.

Ich darf hier gleich anfügen, dass wir unser 40-jähriges Jubiläum zum Anlass nehmen, ein sehr bedeutendes Turnier nach Aldingen zu holen, und zwar die Süddeutschen Mannschafts-Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren. Der Austragungsort ist ebenfalls wieder die Sporthalle im Gomperle. Zu diesem Grossereignis erwarten wir die jeweiligen Vertreter der Verbände, Baden, Bayern, Sachsen, Südbaden und Württemberg. Da turnusgemäss in diesem Jahr der Verband Bayern als Ausrichter fungiert, findet das Tunier im nächsten Jahr am 8. und 9. Mai statt. Sie können davon ausgehen, dass bei diesem Turnier absolute Spitzenkönner an den Platten stehen werden.

Doch wieder zurück, wir kommen zur Saison 1999/2000.Wenn man ständig Meisterschaften aufzählt, müssen auch die Abstiege genannt werden. Hierfür steht die Saison 1999/2000. Sie darf getrost als die dunkelste in der Geschichte des Aldinger Tischtennissports betrachtet werden. Die ersten drei Mannschaften hatten nämlich das Klassenziel nicht erreicht und stiegen ab. Da jedoch glücklicherweise andere Mannschaften ihren Spielbetrieb reduzieren mussten, konnte die erste und zweite Mannschaft die Klasse erhalten. Leider musste die Dritte jedoch in den sauren Apfel beissen.

Zur nächsten Saison hatte der Tischtennis-Weltverband beschlossen, die Ballgrösse von 38 auf 40 Millimeter zu erhöhen, um damit eine "Verlangsamung" des schnellsten Ballspieles der Welt zu erreichen, mit dem Ziel, das Spiel für die Zuschauer attraktiver, weil " sehenswerter", zu machen. Doch das half der Zweiten offenbar auch nicht viel, denn sie landete wiederum auf einem Abstiegsplatz und musste nun doch in die - A-Klasse - absteigen.

Für die Saison 2001/2002 beschloss der Tischtennis-Weltverband, wiederum eine Änderung, und zwar die Zählweise. Ein Satz, der stets bis 21 ging, sollte jetzt bereits bei 11 Punkten beendet sein. Das Argument dazu: alles soll schneller und spektakulärer gehen, um in den Medien besser vermarktet werden zu können. Diese Änderung kam der Zweiten offensichtlich sehr zugute, denn sie errang sofort nach dem Abstieg in die A-Klasse dort wieder die Meisterschaft und stieg postwendend wieder in die Kreisliga auf.

Auch unsere Seniorenmannschaft der über 50-jährigen konnte die vergangene Saison mit einem grossen Erfolg beenden, denn auch sie wurde Meister, und zwar in der Bezirksklasse. Dabei erwarb sie sich das Startrecht für die Württembergischen-Senioren-Mannschafts-Meisterschaften in Reutlingen. Unter den sehr starken Teams konnten sich unsere Oldies gut behaupten und den 5. Platz mit nach Hause nehmen.

Dies war der Rückblick, ich bin durch - - jeder atmet auf - - und mittlerweile ist bereits die erste Halbserie der neuen Saison gelaufen, unserer JUBILÄUMS-SAISON - .

Und wie ich Eingangs schon sagte, lebt und blüht unsere Abteilung auch im Jubiläumsjahr und bei einem solchen Anlass, so meine ich, darf man sich auch einmal selbst loben. Liebe Gäste, wir sind im Jubiläumsjahr mit zehn Mannschaften am Spielbetrieb beteiligt, dies ist sehr erfreulich und zeigt unsere grosse Aktivität. Neben vier aktiven Herrenmannschaften und zwei Senioren- Mannschaften, eine für über 40 und eine für über 50 Jahre, nehmen ausserdem am Spielbetrieb noch eine Jungen und zwei Schüler-Mannschaften teil und jetzt sind wir bei NEUN. Die ZEHNTE - Mannschaft ist eine SCHÜLERINNEN-Mannschaft und dies ist sehr erfreulich, denn das hatten wir noch nie. Ganz grossen Dank für Ihren Einsatz daher unserem Jugendleiter Armin Ziegler und dessen stellvertreter Oliver Koch, den Trainern Tina Pauthner und Georg Walther, sowie den Betreuern Peter Gangl und Gerhard Hankele.

Tischtennis, ein Sport für jedes Alter und laut unserem Innenminister eine der traditionsreichsten und verbreitetsten Sportarten Deutschlands, ein echter Volkssport und eine der beliebtesten Sportarten auf der ganzen Welt. Ich glaube dem kann man zustimmen.

Und wenn ich auf die Geburtsdaten der Spielerinnen und Spieler unserer Tischtennis-Abteilung schaue, dann sehe ich, dass eine ACHT-jährige und ein über SIEBZIG-jähriger, hier die gleiche Sportart ausüben. Und wenn ich gar die Geburtsdaten der Spieler unserer AKTIVEN-Mannschaften miteinander vergleiche, von Spielern also, die Sonntag für Sonntag wettkampfmässig miteinander in derselben Mannschaft gegen gegnerische Mannschaften kämpfen, dann sehe ich, dass es hier Alters-Spannen von 24 bis 63 Jahren, oder 25 bis über 70, oder sogar von 17 Jahren bis zu fast 70 Jahren, gibt, wohlgemerkt ,von Spielern, die der gleichen Mannschaft angehören. Und wenn ich dann noch weiter beobachten darf, wie unsere zwei ältesten Mitspieler, unser Gerhard Meißner, mit über 70 Jahren und unser Horst Groß, der, ein halbes Jahr jünger, jetzt im März 70 wird, die beide schon vorher, in Esslingen und Stuttgart Tischtennis spielten, lange bevor es diese Sportart in unserem Verein überhaupt gab, wenn ich sehe, wie diese beiden, noch immer sauber Ihre Leistung bringen und begeistert von ihren jüngeren Mitspielern abgeklatscht werden, dann finde ich diese UNSERE SPORTART Tischtennis, die Jung und Alt verbindet, einfach wunderbar.

Vielen Dank

   

Die nächsten Termine  

Fr, 27 Apr 2018
21:30 - 23:00 Uhr
TT-Abteilungsversammlung
Sa, 05 Mai 2018
08:00 - 21:00 Uhr
Tischtennis: Relegationsspiele höherer Mannschaften (Bezirksliga)
   
© 2013, TV Aldingen 1898 e.V.